Selektives Lasersintern (SLS)

Funktionsfähige Produkte direkt aus 3D-Daten verwirklichen.

Selektives Lasersintern, abgekürzt SLS, ist das am häufigsten eingesetzte, industrielle additive Schichtbauverfahren.

Ausgangsmaterialien sind verschiedene Kunststoffe in Pulverform. Je nach Einsatzbereich des gefertigten Bauteils wird aus Werkstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften gewählt. Mit Hilfe eines oder mehrer Laser werden aus diesen Pulvern funktionale dreidimensionale Gegenstände gedruckt.

Der Laserstrahl verschmilzt präzise die einzelnen getroffenen Partikel. Die Bauplattform wird dann um eine Schichtstärke abgesenkt und wieder mit Pulver befüllt. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis der vollständige Gegenstand gedruckt ist. Durch den Druck im Pulverbettverfahren müssen trotz komplizierter Geometrien keine Stützelemente mitgefertigt werden.

Auf Wunsch können die Bauteile weiter oberflächenveredelt werden, z.B. durch Glätten, Strahlen, farbliche Infiltrierung, Lackieren oder Beschichtung.

Bis zu 660 x 360 x 550 mm große Kunststoffbauteile werden beim Lasersintern in einem Arbeitsgang in einem Stück gefertigt. Durch Addition einzelner Elemente können beliebig große Baugruppen hergestellt werden.

FKM Technikbroschüre

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Permanent verfügbare Kunststoffe für das Selektive Lasersintern