Wie funktioniert additive Fertigung?
Ein CAD-Modell wird in dünne Schichten zerlegt (Slicing). Die Maschine baut das Bauteil anschließend Schicht für Schicht auf – je nach Verfahren durch Aufschmelzen von Metallpulver, Versintern von Kunststoffpulver oder verwandte Prinzipien. Weil kein formgebendes Werkzeug nötig ist, lassen sich innenliegende Kanäle, Gitterstrukturen oder die Integration mehrerer Funktionen in einem Teil realisieren.
Wo lohnt sich additive Fertigung?
Besonders bei komplexen Geometrien, Leichtbau, Funktionsintegration und kleinen bis mittleren Stückzahlen. Da keine Formkosten anfallen, ist die Fertigung bereits ab Losgröße 1 wirtschaftlich – vom Prototyp bis zur Serie. Gefertigt wird sowohl in Metall (z. B. AlSi10Mg, Edelstahl, Inconel, Titan) als auch in Kunststoff (z. B. PA12).
