Verfahren · Additive Fertigung

Pulverbettverfahren

Als Pulverbettverfahren bezeichnet man 3D-Druckverfahren, die Bauteile schichtweise in einem Pulverbett aufbauen. Eine Energiequelle – Laser, Elektronenstrahl oder Infrarot – verschmilzt das Pulver an den Konturen jeder Schicht.

Wie funktioniert das Pulverbett?

Eine dünne Pulverschicht wird aufgetragen, die Energiequelle verschmilzt sie entlang der Konturen, dann senkt sich die Plattform und die nächste Schicht folgt. Das umgebende Pulver stützt das Bauteil – bei Kunststoffverfahren vollständig, bei Metallverfahren zusätzlich zu gezielt gesetzten Stützstrukturen.

Welche Pulverbettverfahren gibt es?

Für Metall: SLM, LPBF und DMLS (laserbasiert) sowie das Elektronenstrahlschmelzen. Für Kunststoff: SLS und Multi Jet Fusion (MJF). Das Grundprinzip ist gleich, unterschiedlich sind Energiequelle und Werkstoffe – vom leichten Kunststoff-Funktionsteil bis zum hochbelasteten Metallbauteil.

Bauteil im Pulverbett fertigen?

Ob Metall oder Kunststoff – wir prüfen Ihre Geometrie und melden uns mit einem Angebot.

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