Warum eigene Konstruktionsregeln?
Der 3D-Druck erlaubt Geometrien, die Fräsen oder Gießen nicht können – hat aber eigene Restriktionen: Überhänge brauchen Stützstrukturen, Eigenschaften können richtungsabhängig sein (Anisotropie), und Pulver muss aus Hohlräumen entfernbar bleiben. Wer klassisch konstruiert, verschenkt Potenzial oder riskiert Fehldrucke.
Was ermöglicht DfAM?
Leichtbau durch Topologieoptimierung und Gitterstrukturen, Funktionsintegration (aus mehreren Teilen wird eines), konturnahe Kühlkanäle und gezielte Materialeinsparung. Am größten ist der Nutzen, wenn DfAM früh im Entwicklungsprozess einfließt – idealerweise im gemeinsamen Co-Engineering.
