Worum es bei DfAM geht
Additive Verfahren haben andere Restriktionen als Zerspanung oder Guss: Überhänge brauchen Stützstrukturen, Wandstärken haben Untergrenzen, und die Bauteilorientierung entscheidet über Oberfläche, Maßhaltigkeit und Kosten. Gleichzeitig entfallen Restriktionen, die bei konventioneller Fertigung gelten: innenliegende Kanäle, Gitterstrukturen und funktionsintegrierte Baugruppen sind ohne Mehraufwand herstellbar.
Typische Ansatzpunkte
- Funktionsintegration – mehrere Einzelteile zu einem Bauteil zusammenfassen und Montageschritte einsparen.
- Topologieoptimierung – Material nur dort vorsehen, wo es Last trägt.
- Stützstrukturen vermeiden – Überhänge so auslegen, dass sie selbsttragend bleiben.
