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Pulverbettverfahren für Metall und Kunststoff
Pulverbettverfahren sind additive Fertigungsverfahren, bei denen pulverförmiges Material Schicht für Schicht durch Laser oder Bindemittel zu massiven Bauteilen verschmolzen wird. FKM setzt sie für Kunststoff und Metall gleichermaßen ein: SLS, MJF und HSS für Kunststoffteile, SLM/LPBF für Metallteile. So entstehen einbaufertige, funktionsfähige Bauteile – zertifiziert und wiederholgenau, vom Funktionsprototyp bis zur Serie.
Was ist ein Pulverbettverfahren?
Ein Pulverbettverfahren (engl. Powder Bed Fusion, PBF) ist ein additives Fertigungsverfahren, bei dem eine dünne Schicht Pulver auf eine Bauplattform aufgetragen und anschließend selektiv verfestigt wird – durch einen Laser oder durch Bindemittel und Wärme. Schicht für Schicht entsteht so ein vollständiges dreidimensionales Bauteil, während das umliegende Pulver ungenutzt bleibt und die Struktur stützt. Je nach Werkstoff – Kunststoff oder Metall – kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, die sich in Energiequelle und Material unterscheiden.
Pulverbettverfahren bei FKM – Metall und Kunststoff aus einer Hand
FKM zählt seit 1994 zu den Pionieren der pulverbettbasierten Fertigung in Deutschland und Europa. Als einer der wenigen Dienstleister decken wir beide Materialwelten unter einem Dach ab: Kunststoff und Metall. Mit einem der größten Maschinenparks Europas – darunter Großraum-Anlagen für hohe Stückzahlen – fertigen wir vom Einzelteil bis zur Serie. Dabei liefern wir keine reinen Rohlinge, sondern einbaufertige, funktionsfähige Bauteile inklusive Beratung, Designoptimierung, Nachbearbeitung und Qualitätssicherung. Unsere Prozesse sind nach ISO 9001, ISO 14001 und IATF 16949 zertifiziert.
Die Pulverbettverfahren im Überblick
Je nach Werkstoff, Bauteilanforderung und Stückzahl setzen wir unterschiedliche Pulverbettverfahren ein. Die folgende Übersicht zeigt, welches Verfahren wofür geeignet ist:
|
Verfahren |
Material |
Prinzip |
Typische Anwendungen |
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|---|---|---|---|---|
|
SLS |
Kunststoff |
Laser verschmilzt Polymerpulver |
Funktionsbauteile, Kleinserien, komplexe Geometrien |
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SLM / LPBF |
Metall |
Laser schmilzt Metallpulver vollständig auf |
Hochbelastbare Metall- und Serienteile |
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MJF |
Kunststoff |
Bindemittel + Infrarot-Wärme |
Serienteile mit hohem Durchsatz |
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HSS |
Kunststoff |
Absorber + Infrarot-Wärme |
Wirtschaftliche Serienfertigung |
Detaillierte Informationen zu jedem Verfahren finden Sie auf den jeweiligen Verfahrensseiten.
Pulverbettverfahren für Kunststoff
Im Kunststoff-Pulverbett fertigt FKM voll belastbare, einbaufertige Bauteile – vom Funktionsprototyp über Ersatzteile bis zur kompletten Serie. Zum Einsatz kommen das selektive Lasersintern (SLS) sowie die bindemittelbasierten Verfahren Multi Jet Fusion (MJF) und High Speed Sintering (HSS). Unser Werkstoffportfolio reicht von PA 12, PA 11 und PA 613 über glasgefüllte und flammgeschützte Polyamide bis zu TPU und dem Hochleistungskunststoff PEEK.
Pulverbettverfahren für Metall
Im Metall-Pulverbett entstehen bei FKM hochpräzise, mechanisch und chemisch hoch belastbare Bauteile. Wir setzen auf das selektive Laserschmelzen (SLM bzw. Laser Powder Bed Fusion, LPBF), bei dem Metallpulver vollständig aufgeschmolzen wird. Verarbeitet werden bewährte Legierungen wie Aluminium, Edelstahl, Werkzeugstahl, Inconel, Kupfer und Cobalt-Chrom – geeignet für anspruchsvolle Anwendungen in Automotive, Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik.
Vorteile der pulverbettbasierten Fertigung
Unabhängig vom konkreten Verfahren bietet die Fertigung im Pulverbett gegenüber klassischen Methoden wie Fräsen, Gießen oder Spritzguss entscheidende Vorteile:
- Werkzeuglose Fertigung: Keine Formen, keine Werkzeugkosten, wirtschaftlich schon ab Stückzahl 1
- Maximale Designfreiheit: Komplexe Geometrien, innenliegende Kanäle und filigrane Strukturen in einem Durchlauf
- Wenige bis keine Stützstrukturen: Das umliegende Pulver stützt das Bauteil während des Aufbaus (v. a. beim Kunststoff-Sintern)
- Einzelteil und Serie: Wirtschaftlich vom Prototyp bis zur Großserie, dank Großraum-Anlagen auch bei hohen Stückzahlen
- Wiederholbare Präzision: Validierte Parametersätze und überwachte Prozesse sichern konstante Qualität
- Große Werkstoffvielfalt: Kunststoffe und Metalle für nahezu jede Anforderung an Festigkeit, Temperatur oder Belastbarkeit
Anwendungen und Branchen
Pulverbettverfahren kommen überall dort zum Einsatz, wo funktionsfähige Bauteile in hoher Qualität und flexibler Stückzahl gefragt sind. FKM fertigt für zahlreiche Industrien:
- Automobilindustrie: Leichte, robuste Funktionsbauteile und Serienteile
- Luft- und Raumfahrt: Gewichtsoptimierte, komplexe Strukturen
- Medizintechnik: Individualisierte, biokompatible Bauteile
- Maschinen- und Anlagenbau: Ersatzteile, Werkzeuge und Kleinserien on demand
Warum FKM?
Als Full-Service-Partner begleiten wir Ihr Projekt von der ersten Beratung bis zum einbaufertigen Bauteil:
- Über 30 Jahre Erfahrung in der pulverbettbasierten additiven Fertigung
- Kunststoff und Metall aus einer Hand – inkl. Verfahrensberatung
- Einer der größten Maschinenparks Europas mit Großraum-Anlagen für Serie und Einzelteil
- Zertifizierte Prozesse: ISO 9001, ISO 14001, IATF 16949
- Komplettservice: Beratung, Designoptimierung, Druck, Oberflächen-Finish und Qualitätssicherung
- Einbaufertige, funktionsfähige Teile – keine Prototypenlösungen
Ihr Bauteil. Ihr Werkstoff. Ihre Anforderung.
Welches Pulverbettverfahren passt zu Ihrem Bauteil?
Wir beraten Sie ehrlich und technisch fundiert, welches Pulverbettverfahren für Ihr Projekt das richtige ist.
Wir beantworten Ihre Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Pulverbettverfahren.
Für Kunststoff kommen selektives Lasersintern (SLS), Multi Jet Fusion (MJF) und High Speed Sintering (HSS) zum Einsatz, für Metall das selektive Laserschmelzen (SLM bzw. LPBF). Alle basieren auf dem gleichen Grundprinzip: Pulver wird Schicht für Schicht selektiv verfestigt.
SLS (selektives Lasersintern) verarbeitet Kunststoffpulver, das der Laser anschmilzt und verschweißt. SLM (selektives Laserschmelzen) verarbeitet Metallpulver, das vollständig aufgeschmolzen wird. SLS eignet sich für funktionsfähige Kunststoffteile, SLM für hoch belastbare Metallbauteile.
Das hängt von Werkstoff, geforderten Eigenschaften, Geometrie und Stückzahl ab. FKM berät Sie individuell und empfiehlt das für Ihr Bauteil wirtschaftlichste Verfahren.
Ja. FKM ist auf pulverbettbasierte Fertigung in beiden Materialwelten spezialisiert und bietet Kunststoff- und Metallbauteile inklusive Nachbearbeitung und Qualitätssicherung aus einer Hand.
FKM ist Ihr High-End 3D-Druckdienstleister
für einbaufertige Teile aus Kunststoffen, gefüllten Polymeren oder Metall.
Von der Werkstoffberatung, über Konstruktionsoptimierungen, bis hin zu gemeinsamem Co-Engineering im Projekt sind wir für unsere Kunden Experte und Partner für knifflige Aufgaben. Mit unserem After-Print-Komplettservice aus Prüftechnik mit IATF-Zertifizierung und einem Spektrum an Oberflächentechnik mit verschiedensten Finishing-Verfahren, bieten wir seit fast 30 Jahren 3D-Druckservice als Komplettlösung – aus einer Hand, mit viel Verstand.
