1.2709 im additiven Werkzeugbau
Der martensitaushärtende Stahl 1.2709 lässt sich im Pulverbett zuverlässig verarbeiten und erreicht nach der Auslagerung Härten um 50 HRC. Das macht ihn zum Standardwerkstoff für gedruckte Werkzeugeinsätze mit konturnaher Kühlung.
Worauf es bei der Auslegung ankommt
Gedruckte Werkzeugeinsätze werden in der Regel nachbearbeitet: Funktionsflächen werden gefräst oder erodiert, Kühlkanäle werden gespult und auf Dichtheit geprüft. Diese Nacharbeit muss von Anfang an mitkonstruiert werden, etwa über ausreichend Aufmaß an den späteren Passflächen.
