Hewlett-Packard (HP) ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Kalifornien, das seit 1939 besteht. Neben PCs, Laptops und klassischen Druckern zählt seit einigen Jahren auch die additive Fertigung zum Portfolio – mit 3D-Druckern, die sich besonders für kleinere bis mittelgroße Projekte in der Produktentwicklung sowie für Design-Firmen und Universitäten eignen.
Die von HP entwickelte Technologie ist das Multi-Jet-Fusion-Verfahren (MJF): ein laserloses additives 3D-Druckverfahren, das mit speziellen Flüssigkeiten arbeitet, den sogenannten Agents. Auf Basis thermoplastischer Pulver wird das Bauteil schichtweise aufgebaut, indem Fusing Agents und Detailing Agents selektiv aufgebracht werden.
HP bietet dafür ein breites Materialportfolio, das je nach gewünschter Bauteileigenschaft ausgewählt wird, sowie eine eigene Software zur Druckvorbereitung.
Bei FKM kommt die MJF-Technologie im Rahmen der zertifizierten, industrietauglichen additiven Kunststofffertigung zum Einsatz. Wie das Verfahren im Detail funktioniert, erklärt der separate Wiki-Beitrag zu Multi Jet Fusion (MJF).
→ Know-How: MJF
→ Leistung: Additive Fertigung Kunststoff
