Funktionsweise
Industrielle 3D-Druckverfahren im Überblick
Industrielle 3D-Druckverfahren unterscheiden sich nicht nur im Namen, sondern vor allem in ihrer Funktionsweise. Je nach Technologie entstehen unterschiedliche Bauteileigenschaften, Kostenstrukturen und Einsatzmöglichkeiten.
Auf dieser Seite erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Verfahren der additiven Fertigung.
Die wichtigsten 3D-Druckverfahren im Vergleich: SLM, SLS und HSS
Drei Technologien haben sich in unserer industriellen Praxis bei FKM besonders etabliert:
- SLM (Selective Laser Melting): Metall-3D-Druck für hochbelastbare Bauteile
- SLS (Selective Laser Sintering): Flexibler Kunststoff-3D-Druck ohne Werkzeuge
- HSS / MJF (High Speed Sintering / Multi Jet Fusion): Effiziente Serienfertigung aus Kunststoff
Jedes Verfahren basiert auf unterschiedlichen physikalischen Prinzipien mit direkten Auswirkungen auf Qualität, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit.
SLM – Metall-3D-Druck
Typisch für SLM: maximale Festigkeit, hohe Präzision und komplexe Geometrien.
SLS – Kunststoff-3D-Druck
Typisch für SLS: hohe Designfreiheit, keine Stützstrukturen und ideal für Prototypen.
HSS – Kunststoff-3D-Druck
Typisch für HSS/MJF: hohe Geschwindigkeit, gleichbleibende Qualität und Wirtschaftlichkeit in Serien.
Welches 3D-Druckverfahren ist das richtige?
Die Wahl des passenden Verfahrens hängt von mehreren Faktoren ab:
- Materialanforderungen (Metall oder Kunststoff)
- Mechanische Belastbarkeit
- Stückzahl und Produktionsvolumen
- Anforderungen an Oberfläche und Detailgenauigkeit
Auf den jeweiligen Detailseiten finden Sie alle technischen Informationen und Entscheidungshilfen.
Warum die Funktionsweise entscheidend ist
Die Unterschiede in der Funktionsweise wirken sich direkt aus auf:
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Materialeigenschaften: Festigkeit, Dichte, Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit.
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Gestaltungsfreiheit: Realisierbarkeit von komplexen Geometrien.
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Kosten und Effizienz: Werkzeugkosten entfallen, Nachbearbeitung variiert stark, Pulverrückführung ist unterschiedlich.
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Serien- und Variantenfähigkeit: schnellere Reaktionszeiten, weniger Lagerbestand und flexiblere Produktion.
„Der Unterschied zwischen den Verfahren liegt nicht im Namen, sondern darin, wie Energie, Material und Zeit zusammenwirken. Wer das verstanden hat, baut bessere Bauteile.“
Nehmen Sie Ihr Projekt in die Hand.
Ihr Einstieg in die additive Fertigung
Sie möchten herausfinden, welches Verfahren zu Ihrem Bauteil passt? Lassen Sie sich direkt beraten.
FKM ist Ihr High-End 3D-Druckdienstleister
für einbaufertige Teile aus Kunststoffen, gefüllten Polymeren oder Metall.
Von der Werkstoffberatung, über Konstruktionsoptimierungen, bis hin zu gemeinsamem Co-Engineering im Projekt sind wir für unsere Kunden Experte und Partner für knifflige Aufgaben. Mit unserem After-Print-Komplettservice aus Prüftechnik mit IATF-Zertifizierung und einem Spektrum an Oberflächentechnik mit verschiedensten Finishing-Verfahren, bieten wir seit fast 30 Jahren 3D-Druckservice als Komplettlösung – aus einer Hand, mit viel Verstand.
