Metalle für den industriellen 3D-Druck
3D-Druck Aluminium
AlSi10Mg
3D-Druck Aluminium: Hochbelastbares Leichtgewicht
Welches 3D-Druck Aluminium ist optimal?
Nach umfassenden Prüfungen verschiedener Legierungen haben wir uns zur Produktion mit 3D-Druck Aluminium AlSi10Mg entschieden. AlSi10Mg ist erprobt in der additiven Fertigung und gehört zu den gängigsten und vielseitigsten 3D-Druck Aluminium Werkstoffen, die aktuell verfügbar sind.
Diese Materialeigenschaften von AlSi10Mg überzeugen
3D-Druck Aluminium AlSi10Mg besteht aus 89,5% Aluminium, 10% Silizium und 0,5% Magnesium. Die Kombination von Silizium und Magnesium gibt der Aluminiumlegierung, im Vergleich zu anderen Aluminium-Werkstoffen in der additiven Fertigung, ihre besondere Festigkeit und Härte. Dadurch eignet sich AlSi10Mg ideal für Bauteile, die hohen mechanischen oder dynamischen Belastungen ausgesetzt sind.
Vorteile von 3D-Druck Aluminium AlSi10Mg
- Hohe dynamische Belastbarkeit
- Hohe Festigkeit
- Sehr gute Härte
- Geringes Gewicht
- Hohe Wärmeleitfähigkeit
- Hohe Korrosionsbeständigkeit
- Luft- und wasserdicht

Extra feste und harte 3D-Druck Aluminium Legierung
Durch die Kombination von Aluminium mit 10 % Silizium und 0,5 % Magnesium erhält die Legierung im Vergleich zu anderen Aluminiumlegierungen eine besondere Festigkeit und Härte. Um mechanische Eigenschaften wie Duktilität sowie elektrische und thermische Leitfähigkeit weiter zu erhöhen, können Teile aus AlSi10Mg zusätzlich wärmebehandelt werden.
Die Druckschichten im 3D-Druckverfahren sind bei diesem Aluminium-Werkstoff zwischen 0,03 und 0,1 Millimeter dick. Um eine optimale Bruchsicherheit und Stabilität zu gewährleisten, sollten die Wände der Bauteile mindestens 0,5 Millimeter stark sein.
Eigenschaften 3D-Druck Aluminium AlSi10Mg
Bitte beachten Sie, dass in der Additiven Fertigung die Leistungsfähigkeit eines Bauteils durch das Zusammenspiel aus Konstruktion, Fertigungsprozess und Nachbearbeitung entsteht.
Für detailliertere Informationen und Kennwerte für Ihre Bauteilauslegung, nehmen Sie daher bitte Kontakt zu uns auf, damit Ihr Bauteil im realen Einsatz zuverlässig die geforderten Eigenschaften erreicht.
Warum Aluminium im 3D-Druck so häufig eingesetzt wird
Der Werkstoff Aluminium verbindet geringes Gewicht mit hoher mechanischer Belastbarkeit. Genau diese Kombination macht Aluminium zu einem der gefragtesten Materialien in der additiven Fertigung.
Besonders im industriellen Umfeld entstehen dadurch Vorteile, die über reine Gewichtsersparnis hinausgehen:
- reduzierte bewegte Massen
- energieeffizientere Systeme
- bessere Dynamik von Maschinen
- Funktionsintegration in einem Bauteil
- geringerer Montageaufwand
- optimierte Kühlung durch innenliegende Kanäle
Durch das Pulverbettverfahren können außerdem hochkomplexe Leichtbaustrukturen erzeugt werden, die mit klassischer CNC-Bearbeitung kaum wirtschaftlich herstellbar wären.
Vorteile von Aluminium im SLM-Verfahren
Vorteile von Aluminium beim Selektiven Laserschmelzen
Hohe Geometriefreiheit
Innenliegende Kanäle, Gitterstrukturen oder bionische Formen lassen sich direkt fertigen.
Leichtbaupotenzial
Topologieoptimierte Bauteile reduzieren Gewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität.
Funktionsintegration
Mehrere Einzelteile können in einem einzigen Bauteil zusammengeführt werden.
Weniger Materialverlust
Im Vergleich zur CNC-Bearbeitung entsteht deutlich weniger Abfallmaterial.
Schnelle Iterationen
Ideal für Prototypen, Vorserien und Kleinserien.
Typische Anwendungen für Aluminium 3D Druck
Aluminium wird in der additiven Fertigung vor allem dort eingesetzt, wo Gewicht, Funktionalität und thermische Eigenschaften entscheidend sind.
Typische Einsatzbereiche
- Leichtbaukomponenten
- Funktionsprototypen
- Kühlkörper
- Luft- und Kühlkanäle
- Robotikbauteile
- Greifersysteme
- Motorsport-Komponenten
- Gehäuse
- Montagehilfen
- Wärmetauscher
- Strukturbauteile
- Halterungen mit Funktionsintegration
Branchen
- Maschinenbau
- Automatisierungstechnik
- Luft- und Raumfahrt
- Motorsport
- Medizintechnik
- Halbleiterindustrie
- Sondermaschinenbau
Aluminium 3D Druck vs. CNC-Fräsen
Die additive Fertigung ersetzt klassische Bearbeitungsverfahren nicht grundsätzlich — sie erweitert die konstruktiven Möglichkeiten erheblich.
| Aluminium 3D Druck | CNC-Fräsen |
|---|---|
| komplexe Geometrien möglich | geometrisch eingeschränkt |
| innenliegende Kanäle realisierbar | oft nicht umsetzbar |
| geringer Materialverlust | hoher Spananteil |
| ideal für Kleinserien | wirtschaftlich bei Großserien |
| Funktionsintegration möglich | mehrere Einzelteile notwendig |
| schnelle Designänderungen | höhere Werkzeugabhängigkeit |
Besonders bei komplexen Geometrien oder funktionsintegrierten Bauteilen bietet der Aluminium 3D Druck erhebliche Vorteile.
Grenzen und Herausforderungen beim Aluminium 3D Druck
Trotz vieler Vorteile stellt die additive Fertigung von Aluminium hohe Anforderungen an Konstruktion und Prozessführung.
Typische Herausforderungen
Wärmeverzug
Durch thermische Spannungen kann es zu Verzug im Bauteil kommen.
Supportstrukturen
Überhänge benötigen teilweise Stützstrukturen, die nachträglich entfernt werden müssen.
Oberflächenrauheit
Je nach Geometrie und Prozessparametern ist häufig eine Nachbearbeitung erforderlich.
Prozess-Know-how
Die Bauteilqualität hängt stark von Erfahrung in Konstruktion, Baujobvorbereitung und Nachbearbeitung ab.
Gerade deshalb ist die enge Zusammenarbeit zwischen Konstruktion und Fertigung entscheidend.
Nachbearbeitung von Aluminiumbauteilen
Auch nach dem eigentlichen 3D-Druck spielt die Nachbearbeitung von Aluminiumbauteilen eine wichtige Rolle. Je nach Anwendung werden additiv gefertigte Bauteile gezielt weiterbearbeitet, um Oberflächenqualität, Maßhaltigkeit oder mechanische Eigenschaften zu optimieren.
Nach dem selektiven Laserschmelzen werden zunächst Supportstrukturen entfernt und das Bauteil von der Bauplattform getrennt. Anschließend kommen je nach Anforderung verschiedene Verfahren wie Strahlen, Fräsen, Bohren oder Gewindeschneiden zum Einsatz. Dadurch lassen sich präzise Funktionsflächen und enge Toleranzen realisieren.
Zusätzlich können Wärmebehandlungen eingesetzt werden, um Spannungen im Bauteil zu reduzieren und die Festigkeit gezielt zu beeinflussen. Für optisch oder funktional anspruchsvolle Anwendungen sind außerdem Verfahren wie Gleitschleifen, Polieren oder Beschichten möglich.
Die Kombination aus additiver Fertigung und klassischer Nachbearbeitung ermöglicht hochkomplexe Aluminiumbauteile mit präzisen Funktionsflächen und hoher technischer Leistungsfähigkeit.
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