3D-Druck mit TPU

Festigkeit, Elastizität und Abriebbeständigkeit. Bisher unerreicht.

TPU steht für Thermoplastisches Polyurethan, einem Elastomer auf Urehtanbasis. Der Werkstoff vereint die Eigenschaften von Thermoplasten und Duroplasten in sich und ist ideal für den 3D-Druck von komplexen und gummiähnlichen Teilen wie Schläuche, Manschetten und mehr. Beim 3D-Druck mit TPU-Pulver sollte die Wandstärke idealerweise bei mindestens 1,5 mm und maximal 3 mm liegen. Bezüglich einer Nachbearbeitung – insbesondere der spanenden – erweist sich das Material als eher schwierig, da TPU kratz- und schnittresistent ist. Bevor TPU als Werkstoff gewählt wird, muss erwähnt werden, dass es nicht beständig gegenüber Säuren und Alkoholen ist.
FKM hat TPU als Pulver vorliegen und stellt es für vollfunktionsfähige Bauteile bei vielen Einsatzbereichen ein. Dank der dermatologisch getesteten Unbedenklichkeit eignet sich TPU auch für die Herstellung von Sport- und Fitnesszubehör wie Protektoren oder Fitnessarmbänder.

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Anwendungsmöglichkeiten von TPU

Dank der hervorragenden Eigenschaften von TPU ist der 3D-Druck mit diesem Material für eine breite Palette an Branchen geeignet.

Konsumgüter wie Telefonkästen, Fitnessarmbänder oder Schuhsohlen sind dank der fest und dennoch flexiblen Eigenschaft des Werkstoffs möglich.

Auch patientenspezifische orthopädische Teile in der Medizintechnik sowie Dichtungen oder Polsterungselemente für Fahrzeuge in der Automobilbranche lassen sich aus dem Werkstoff herstellen.

Technische Daten

Zug-E-Modul60 MPa
Zugfestigkeit7 MPa
Bruchdehnung250 %
Schmelzpunkt138 °C
Schüttdichte457 °C
Shore-A-Härte80 MPa
Dichte (lasergesintert)1,08 g/cm³